Von der Praxis – für die Praxis:

Intensive Beratung für Anfänger und Profis ist ein wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Deshalb führen wir alljährlich im Frühjahr ein aus Theorie- und Praxisteil bestehendes Buckfastseminar durch.

Des Weiteren haben Sie über die Sommermonate einmal monatlich Gelegenheit im Rahmen unserer Samstagskurse Herrn Wagner bei der Arbeit mit den Bienen über die Schulter zu schauen.

 

Unsere Kurse sind keine Konkurrenz zu den Imkervereinen, sondern eine hilfreiche Unterstützung und allen Betriebsarten zugewandt. Es spielt keine Rolle mit welcher Bienenrasse Sie arbeiten.

Soweit nicht anders aufgeführt, ist die Teilnahme kostenlos – um Anmeldung wird dennoch gebeten.

  • geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene
 

Arbeiten im Monat März

Termin: 02.03.2024

Auswinterung der Völker

- Arbeit mit den Wärmeschieden
- Ausgleich von Futter
- Ausgleich der Volksstärke

Referent:             Ernst Wagner
Beginn:                14:00 Uhr
Ende:                    je nach Anregungen und Fragen ca. 18:00 Uhr
Treffpunkt:        
Mudau, Im Sand 6 (an unserem Lager)

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne telefonisch unter 06284-7389 oder per E-Mail an info@imkertechnik-wagner.de entgegen.



Gerne gibt Herr Wagner auch außerhalb der Saison Tipps weiter:

Zeit für Futterkontrolle!


Um im Frühjahr unschöne Überraschungen zu vermeiden, sollte jeder Imker auch im Winter den Futtervorrat seiner Bienen im Auge behalten.

Erste Möglichkeit hierzu ist die Gewichtskontrolle durch Anheben der Beute. Der erfahrene Imker kann aufgrund des Gewichts einschätzen, ob noch ausreichend Futter vorhanden ist.

Für weniger erfahrene Imker empfiehlt es sich durch Öffnen des Innendeckels einen Blick in die Beute zu werfen. Sitzt die Bienentraube in der Nähe des Fluglochs? Dann sollte sich im hinteren Bereich der Beute noch ausreichend Futter befinden, da der Verzehr immer von vorne nach hinten stattfindet. Sitzt die Bienentraube eher im hinteren Bereich, deutet dies auf Futtermangel hin und es ist Zeit aktiv zu werden.

Bienentraube

 

Wie verfährt man bei Temperaturen um null Grad oder bei Minusgraden?

Es ist immer gut, wenn der Imker daran gedacht hat sich Futterwaben im Hausvorrat auf Reserve zu legen. Andernfalls kann auch eine Wabe aus einem anderen Volk mit größerem Futtervorrat entnommen werden. Eine Futterwabe von ca. 2-4 kg sollte ausreichen. Diese - möglichst bei Zimmertemperatur - leicht anritzen und neben die Wintertraube des Volkes hängen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Zugabe von Futterteig oder kandiertem Blütenhonig. Dieser kann in dünnen Scheiben über die Traube gelegt werden. Bei Beuten mit Freiraum im Innendeckel besteht die Möglichkeit die Beespace durch Wenden des Innendeckels zu vergrößern um den Bienen dickere Futterscheiben anbieten zu können. Die Dämmplatte wird dann oben aufgelegt und die Beute wieder mit dem Außendeckel verschlossen.

Das in der Beute vorhandenen Kondenswasser sollte dem Volk genügend Feuchtigkeit bieten, um den Futterteig verzehren zu können.

Bei dauerhaftem Flugwetter – ab circa Ende Februar / Anfang März – ist die Zugabe von Flüssigfutter möglich. Es empfiehlt sich dies bei Zimmertemperatur in die Futtertasche einzufüllen und direkt an den Bienensitz vor das Wärmeschied zu hängen. Hierfür sollte unbedingt Futter auf Rübenzuckerbasis mit der besseren Viskosität verwendet werden. Futter auf Weizenstärkebasis ist bei kühlen Temperaturen sehr zähflüssig und darf auf keinen Fall mit Wasser verdünnt werden. Es besteht ansonsten – wie auch bei aufgelöstem Zucker – die Gefahr von Gärung.

Wenn diese Tipps beherzigt werden, sollten die Völker gut über den Winter kommen.

Ihr Wagner-Team

 

 

 

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